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Das Radfahrjahr 2025

Ein weiteres ereignisreiches Zobeljahr neigt sich dem Ende zu. Und während wir eingekuschelt in Decken auf der Couch sitzen und ungeduldig darauf warten, wieder mehr als 2 Stunden draußen auf dem Rad ohne Kälteschock verbringen zu können, möchten wir noch einmal das Jahr rekapitulieren.

Punktejagt im Zobelcup

In die Saison gestartet sind einige Zobels direkt Anfang März beim heimischen X-Duathlon in Trier. Nach unserem wie immer legendären Trainingslager in Finale Ligure im April stürzten sich die Zobels auf zahlreiche Rennen, um Trails unsicher zu machen und die Konkurrenz davon zu überzeugen, wie flink und geschickt Zobels sein können. Und dabei konnten nicht nur viele wertvolle Erfahrungen und schöne Erinnerungen geschaffen werden, sondern auch eine Menge Erfolge verzeichnet werden: Insgesamt fuhren wir

???? 7 x Patz 1

???? 4 x Platz 2

???? 5 x Platz 3

ein.

Saison Finale im Wald der Legenden

Der Konkurrenzkampf beschränkte sich dabei aber nicht nur auf die einzelnen Rennen an sich, sondern wurde auch eingebettet in den sagenumwobenen Zobel-Cup. In den ingesamt 22 gefahrenen Rennen konnte Jeder und Jede mit der jeweiligen erzielten Platzierung Punkte sammeln und sich so nicht nur bei einzelnen Rennen sondern über die gesamte Saison hinweg mit dem Rest des Rudels messen. Den krönenden Saisonabschluss bildete dabei wie jedes Jahr das vereinsinterne Zobel-Race, bei dem sich noch einmal alle Zobels auf dem bewährten Cross-Country Rundkurs, auf dem schon vor 20 Jahren die Zobel Anfänge begangen, gegenseitig die verbliebenen Kräfte der Saison abverlangten.

Nachdem das Wetter im letzten Jahr überraschend sonnig und trocken war, hieß es dieses Jahr beim Zobel-race wieder quälen bei 10°C und Dauerregen. Zumindest meinte es das Wetter während des Rennens gut und lies es immerhin von oben trocken bleiben.
Um ein faires Rennen für alle zu ermöglichen, hatte sich für die Startaufstellung inzwischen unsere Alters- und Geschlechtsgerechte Startregelung etabliert, in der man je nach Alter und Geschlecht einen bestimmten Zeitbonus bekommt.

Zobeline Mitch durfte entsprechend dieser Formel mit zwölf Minuten Vorsprung ins Rennen, Michael danach mit sechs Minuten. Michelle war bereits auf Runde zwei unterwegs, als das Hauptfeld losgelassen wurde.
Noch bevor sich das Feld nach dem offiziellen Startschuss richtig formieren konnte, katapultierte sich Marco aus der letzten Startreihe direkt an die Spitze. Ein Start wie aus dem Lehrbuch für Überraschungsangriffe. Dennis erkannte die Gefahr sofort, dockte an sein Hinterrad an und gemeinsam zogen die beiden wie ein eingespieltes Duo vor den anderen als erstes in die Trails.. Ein Taktisch kluger Zug, wie sich später herausstellte. Denn so wurde der Rest des Startfelds so überrumpelt, dass die beiden sich direkt von Beginn absetzen konnten und die ersten Runden gemeinsam vorne weg kämpfen konnten.
Doch, dass sie überhaupt kein Duo waren, sondern Marco völlig fokussiert im Jagdrausch auf Michael war, während Dennis kommunikativ eher im Tourfunk-Modus nach hinten orientiert war („Ich seh Tobi! Nee… doch nicht… Jetzt kommt RENE!!“), merkten beide erst nach dem Rennen. So meinte Marco nach dem Zielschluss: „Dennis hat die ganze Zeit irgendwas erzählt, ich war so am Anschlag, ich hab kein Wort verstanden.“

Weiter hinten im Feld lief das inzwischen zum “Zobel Klassiker” gewordene Duell zwischen Tobi und Joshua. Der eine Trail Spezialist, der andere Drücker von der Straße. Runde für Runde wurde durchgewechselt, angegriffen und gekontert.

Rene, der von dem Katapultstart von Marco und Dennis überrumpelt war, aber von vielen als heißer Kandidat gehandelt wurde (wenn kein Platten, kein Defekt, kein DNF), rollte das Feld nach und nach von hinten auf. Mit seiner berüchtigten „Tarantel-Technik“, die alle fürchten drohte er sich Marco und Dennis zu nähern. Das war Dennis dann doch zu heikel. Also aktivierte er seine eigene berüchtigte Kaioken-Technik (Dragon Ball-Fans wissen Bescheid) und verabschiedete sich so von Marco und baute die Distanz zu René weiter aus.
Vorne hatte Michael den Zeitvorsprung gut genutzt, doch dann kam es: Der amtierende Vereinsmeister und Trophy-Gewinner von 2024, der Mann, den im letzten Jahr niemand schnappen konnte war plötzlich in Sicht und wurde schließlich eingeholt. Der Bann war gebrochen und so folgte auch kurz darauf Marco und René.
Michelle lag zu diesem Zeitpunkt noch in Führung. Doch auch sie wurde schließlich gestellt. Dennis vorne. Marco und Rene dahinter. Die finale Reihenfolge war gesetzt. Überraschung gelungen.
Zobel-Newcomer Daniel lieferte eine starke erste Runde ab, dann sagte der Körper: „Reicht jetzt auch.“ und seine Beine waren leider platt.
Eli, der aktuell mehr Berge als Bikes unter sich hat, entdeckte kurz vor Schluss seine Beine wieder und fuhr zuletzt dann nochmal Bestzeit… leider etwas spät.

Nach dieser erfolgreichen Saison und ihrem wie immer besonderen Abschluss heißt es jetzt: Noch einmal das Wintertraining ordentlich anziehen, und jetzt schon den Fokus auf das nächste Even legen: denn wie in diesem Jahr wird es auch nächstes Jahr als erstes wieder mit großer Zobelpräsenz beim X-Duathlon in Trier an den Start gehen! Außerdem warten im nächsten Jahr noch eine Menge cooler anderer Events auf uns, also bleibt gespannt…

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